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Gut erhaltene Gegenstände weitergeben

Der gute Grundgedanke der Re-Use-Box ist: Ich gebe noch gute, funktionstüchtige Waren und Geräte an meine Mitmenschen weiter.
Somit verlängere ich die Lebenszeit dieser Dinge, vermeide Müll und schone Ressourcen.

Dieser Grundgedanke funktioniert nicht mehr, sobald in der Box defekte, angeschlagene, unvollständige, schmutzige Gegenstände landen.
Diese Waren möchte niemand erwerben und bei sich zu Hause ein zweites Mal verwenden. Sie müssen teuer und aufwendig aussortiert und entsorgt werden.

Mit Stand Frühjahr 2026 mehren sich auch bei uns auf dem Recyclinghof Re-Use-Boxen mit nicht brauchbaren Inhalten. Diese gefährden den Weiterbetrieb dieser guten Sache. 



Beispiele für nicht gewünschte Inhalte in der Re-Use-Box:

Bücher: zerrissene, fehlende Seiten; beschädigt; …
Geschirr: angeschlagene Keramik; verrostetes Besteck; Töpfe ohne Deckel; …
Elektrogeräte: Kantenlänge über 50 cm; Bügeleisen mit defektem Stecker; Handy mit gesprungenem Display; …
Werkzeug: Hammer mit abgebrochenem Griff; Säge mit gerissenem Sägeblatt; …
Kinderspielzeug: unvollständiges Puzzle; Spielzeugauto mit 3 Rädern; Stofftier mit abgerissenem Arm; …
Sportartikel: Schischuhe mit defekten Schnallen; angebrochener Tennisschläger mit kaputtem Netz; …

Solche Waren gehören zum Altpapier / Altmetall / Elektronikschrott / Restmüll / Sperrmüll …
 



Der Re-Use Gedanke kann nur mit gut wiederverwendbaren Artikeln sinnvoll betrieben werden.
Die einfache Frage lautet im Zweifel: 
“ Würde ich dieses Gerät noch weiterbenutzen oder an einen Freund weitergeben ?”
“ Würde ich mein Kind mit diesem Gegenstand spielen lassen ? ”

 

So macht man es richtig